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Hinweise zu Bohrverfahren
und Bohrlochausbau für Brunnen

     

Die beiden mit unserem Bohrgerät möglichen Bohrverfahren für Brunnen:

1.) Trockenbohrung

Mit der Trockenbohrung werden Flachbrunnen bis zu einer Tiefe von 15 m für Rohre mit einem Durchmesser von bis zu 2 Zoll gebohrt und eingebaut. Bei diesem Verfahren wird eine Spindel durch Drehung in das Erdreich getrieben. Das während dieses Vorgangs zu Tage gefördertes Bohrgut wird begutachtet und so bis zur entsprechenden Tiefe verfahren. Ist die notwendige Tiefe erreicht, wird das Bohrgestänge gezogen und anschließend, als einfachste Möglichkeit, das Brunnenrohr (meist 5/4 Zoll) eingebracht. Ist das Brunnenrohr eingebracht, wird der Brunnen angepumpt, klar gespült und die Ergiebigkeit bestimmt.

2. Spülbohrung

Die Spülbohrung findet häufig bei größeren Tiefen (über 9 Meter) und entsprechenden Böden (Lehm, Mergel) Anwendung. Es ist etwas aufwendiger und benötigt etwas mehr Platz. Bei dieser Technik wird durch ein rotierendes Bohrgestänge eine spezielle Bohrspülung auf das Bohrlochtiefste gedrückt und fördert das gespante Bohrgut zwischen Bohrgestänge und Bohrlochwand an die Oberfläche. Dort wird das Bohrgut begutachtet und weiter bis in die notwendige Bohrtiefe so verfahren. Damit wird das Einbringen des Bohrlochausbaus auch bis in größere Tiefen ermöglicht.

Der Bohrlochausbau

Ein sorgfältig geplanter Brunnen ist eine dauerhafte Einrichtung. Benötigt wird noch abhängig von der Tiefe eine passende Pumpe und die Rohre, in denen das Wasser gefördert wird. Der einfachste Bohrlochausbau kann mit gewöhnlichen Stahlrohren, einem Pumpenstock und einer Handschwengelpumpe durchgeführt werden.

Gerne beantworten wir Anfragen.

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